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Vereinsgeschichte des TB Uphusen

Der Turnerbund Uphusen wurde am 12. Mai 1912 unter dem Vorsitz des damaligen Hauptlehrers Seebode gegründet. Damit gehörte Uphusen fast zu den letzten Dörfern des damaligen Altkreises Achim – so galten die Nachbarvereine in Mahndorf und Arbergen schon lange als Turnerhochburgen.

Als Vereinslokal wurde Haberkamps Hotel gewählt, das der neue Besitzer Ernst Wilking gerade von Joh. Niemeyer übernommen hatte. Der geräumige Saal wurde als Turnhalle genutzt. Neben der Turnerei erfreute sich in den Anfängen des Vereinslebens das Schlagball- und Faustballspiel steigender Beliebtheit. Der erste Weltkrieg unterbrach die Entwicklung des Vereins.

Nach dem Krieg wurde ein Sportgelände in einer Talsohle zwischen Baken- und Sonnenberg genutzt, um den Sportbetrieb in Uphusen wieder ins Leben zu rufen. Um ein größeres Sportgelände zu bekommen, versuchte man schon um 1920, die Löcher der Laake auszufüllen; das Unternehmen muss aber schon in den Anfängen gescheitert sein.

Die Sport- und Spielplatzfrage hatte sich schon seit 1924 weitgehend gelöst. Der TBU pachtete ein Gelände am Deich von Bauer Seekamp. Es handelte sich hier um einen kleinen Spielplatz für die Ausrichtung von Handballspielen, der aber wohl nach den bestehenden Regeln zu klein war. Man kam mit dem Platzeigentümer überein, das Sportgelände zu vergrößern und einen Pachtvertrag abzuschließen. Auf diesem neuen Sportplatz (bei Adrian) wurde auch ein Geräte- und Umkleideschuppen aufgestellt; zur Finanzierung wurden 500 sogenannte „Fonds“ mit einem Wert von 1 Mark gedruckt. Durch den Kauf dieser „Bausteine“ finanzierten die Käufer den Schuppen. Bereits im April 1925 spielte die Platzfrage wieder eine hervorgehobene Rolle, denn der Ruf nach einem ausreichenden vereinseigenen Spielplatz wurde immer lauter. Man wollte sogar in Achim beim Kreis ein Gesuch zwecks Genehmigung einer Spielplatz-Lotterie einreichen.

Ende 1927 dachte der Verein erstmals laut über den Bau einer Turnhalle und deren Finanzierung nach. Die Enge und die Unzulänglichkeiten des Turnsaales für den immer umfangreicher werdenden Turnbetrieb ließen zwangsläufig diesen Wunsch aufkommen, zumal viele Nachbarvereine schon über eine Turnhalle verfügten.

Ab 1929 spielte das Handballspiel eine hervorragende Rolle im Verein und drängte das einst so beliebte Schlagballspiel immer mehr in den Hintergrund bis es schließlich ganz eingestellt wurde.

Nachhaltig beeinflusste dann die nationalsozialistische Sportpolitik das Vereinsleben, das bewusst in eine vorgegebene Richtung gedrängt wurde. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurden die Aktivitäten weitgehend lahmgelegt und das Vereinsleben nur noch notdürftig aufrechterhalten.

Am 2. Juni 1946 nahm dann das turnerische Geschehen mit der Gründung des Kreissportbundes einen neuen Anfang. Im Rahmen der Turnabteilung wurde auf dem Spielplatz bei Adrian Leichtathletik, Handball und Faustball betrieben. Der 1924 erbaute Geräte- und Umkleideschuppen konnte weiter genutzt werden. Wie vor dem Kriege wurde das Geräteturnen und die Gymnastik bei „Wilking“ (heute Haberkamp´s Hotel) im Saal durchgeführt.

Bereits 1949 wurde eine Sparte Tischtennis ins Leben gerufen; die Gründung der Fußballabteilung im Jahre 1950 brachte einen weiteren Aufschwung, denn diese Sportarten zogen insbesondere die Jugend an. Der 1953 gegründete Spielmannszug komplettierte den Verein zu einem runden Angebot.

Im Jahre 1960 wurde dann mit dem Bau des Sportplatzes „Laake I“ begonnen. Bereits ein Jahr darauf wurden die Planungsarbeiten und Finanzierungsverhandlungen für den Bau einer Turnhalle und von Umkleideräumen am Sportplatz an der Laake in Angriff genommen. Durch den Verkauf des gemeindeeigenen Handballplatzes an die Kreisbaugesellschaft konnte der Bau der Turnhalle finanziell unterstützt werden. Beide Gebäude wurde im Jahre 1963 fertiggestellt und eingeweiht.

Ein neuer Sportplatz wurde im Jahre 1980 fertiggestellt und 1981 in Betrieb genommen. Am alten Sportplatz wurden Laufbahnen sowie Sprunganlagen und Nebenplätze für Handballspiel hergerichtet. Das Vereinsheim wurde von der Stadt (als Erweiterungsbau des bestehenden Feuerwehrhauses) geplant und dann im selben Jahr gebaut. Der Bau des Vereinsheimes wurde vom TB Uphusen mitfinanziert.

Mit der Feststellung der hohen Schadstoffkonzentration auf dem Sportplatz Laake I begann im Jahre 1991 das Drama für den Sportbetrieb des TBU. Im darauffolgenden Jahr wurde die Anlage dann endgültig für den Sportbetrieb gesperrt. Bis zur Einweihung des neuen Sportplatzes einschließlich der Trainingsanlagen im September 1996 lebte der Sport in Uphusen mit Provisorien. Nun standen auch eine neue Laufbahn, Sprunganlagen und ein Kugelstoßring zur Verfügung.

Mit einer großangelegten Rettungsaktion wurde 1997 das Gerätehaus erhalten. Die Sanierung des Dachstuhls war nicht mehr aufzuschieben. Gleichzeitig wurde etwas für´s Outfit getan und die Außenanlagen hergerichtet.

Auf Initiative der Volleyballgruppe im Verein wurde dann 1998 auf einem Nebengelände des neuen Sportplatzes mit viel Eigenarbeit eine Beachvolleyballanlage gebaut.

Die nun fast fertiggestellte Spielhalle rundet eine großartige Sportanlage im Ortsteil Uphusen ab.



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